Nationale "Delphische Bewegung" (Delphische Spiele)

Verstehen durch Verstehen

Entwickelte und eingesetzte Fähigkeiten sind die Basis des Fortschritts, des Zusammenlebens und der Kultur. Erst das Betrachten und Verstehen der eigenen Kultur sowie der Kultur des Anderen ermöglicht ein friedliches Zusammenleben.

Durch Präsentation und Wettkämpfe im Bereich des Geistes und Kultur wird die notwendige Grundlage für die Entwicklung der Fähigkeiten gelegt, die ein Verstehen und Begreifen auf der Ebene von Individuen, Organisationen und Gemeinwesen und damit einen Fortschritt ermöglicht.

Bereits in der griechischen Antike hatten sich die Delphischen Spiele dem Ziel der Ermittlung der Besten im Wettbewerb und der Entwicklung dieser Fähigkeiten verschrieben.

Die Delphische Idee wurde im Jahr 1994, hundert Jahre nach der Wiederentdeckung der Olympischen Spiele, wiederbelebt und ist angesichts der Globalisierung und des Wettstreites der Kulturen heute aktueller denn je. Die Delphische Idee und eine konsequente Vorbereitung auf die Delphischen Spiele sowie ein Training auch mit konkreten Problemstellungen aus Wirtschaft und Gesellschaft steigert somit die „Wettbewerbsfähigkeit“ und hilft im friedlichen Wettstreit voneinander zu lernen.

Die Delphische Spiele unterscheiden 6 Disziplinen:

  • Darstellende Künste (z.B. Musik, Tanz, Theater, Zirkus, Film)
  • Handwerk, Design & Visuelle Künste (z.B. Schmieden, Schnitzen, Malerei, Grafik, Installation)
  • Sprachliche Künste (z.B. Poesie, Schriftstellerei, Märchen erzählen, Moderation)
  • Musik & Akustische Künste (z.B. Gesang, Instrumente, Chöre, Orchester)
  • Kommunikation & Soziale Künste (z.B. Medien, Computerkommunikation und - spiele, Pädagogik, Didaktik, Mediation)
  • Architektur & Ökologische Künste (z.B. Dorf-, Stadt- und Landschaftsgestaltung, Bewahrung von Bau- und Bodendenkmälern)

Entsprechend dieser Zielrichtung wirkt und arbeitet der Delphische Rat Deutschland e.V. und ist wegen Förderung der internationalen Gesinnung und der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, sofern nicht verfassungswidrige oder überwiegend touristische Aktivitäten verfolgt werden, steuerlich als gemeinnützig anerkannt.

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