Eine Vision für die Ruhrstadt (Ruhrgebiet)

Eine Vision für die Ruhrstadt (Ruhrgebiet)
KIT-Initiative Deutschland e.V.

Eine Vision für das Ruhrgebiet, betrachtet aus der Sicht des Jahres 2020    als pdf Datei     Presseartikel

Es ist das Jahr 2020. Deutschland ist wieder ein Land der kreativen Denker geworden.  Der Zusammenschluss der Ruhrgebietsstädte zur Ruhrstadt verlief sehr erfolgreich. Die PISA-Probleme wurden überwunden. Naturwissenschaften, Technik, Handwerk und Wirtschaft begeistern Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mädchen und Frauen tragen entscheidend zu Erfolgen in diesen Bereichen bei. Insgesamt herrscht eine positive Stimmung. Deutschland gehört weiterhin zu der Gruppe der Exportweltmeister und ist weiterhin führend in der Anmeldung von Patenten. Es vermarktet im Gegensatz zu 5% im Jahre 2008 heute über 20% seiner Patentanmeldungen.

In der Ruhrstadt hat sich für NRW und für die Bundesrepublik ein Zentrum für die Vermarktung von neuen Produkten und Dienstleistungen entwickelt. Meilenstein war das Jahr der europäischen Kulturhauptstadt 2010. Entscheidend war die 2010 gegründete „Leitstelle“ zur Vernetzung von Mittelstand und Kreativwirtschaft. Impulse brachten die Plattformen www.KIT-Initiative.de und die des Nationalen Delphischen Rates (DRD), gegründet vor 20 Jahren zur Förderung von Kunst und Kultur, und die Intensivierung der internationalen Öffnung für den Mittelstand. (www.delphic.de)

Die Ruhrstadt ist besonders erfolgreich in den Bildungsbereichen Naturwissenschaften, Technologie und Wirtschaft. Die Neugründungen und der Ausbau der Fachhochschulen im Jahre 2009 brachten Bewegung in die Bildungslandschaft. Besonders die in NRW entwickelte „Allgemeinbildung und Technologie“ zeigt in den im Jahre 2007 gegründeten Kompetenzzentren „Zukunft durch Innovation“ positive Folgen. 

Auf einer internetgestützten „Landkarte der Potentiale“ sind inzwischen alle sächlichen und personellen Best-Praxis-Potenziale für außerschulische Lernorte in der Ruhrstadt dokumentiert und vernetzt. 

Besonders nachgefragt sind externe Lernorte wie „Musik - Motivator zum Lernen“, Tech­nik- und Handwerkmuseen und die gut ausgestatteten Berufskollegs in der Ruhrstadt. An vielen Orten haben sich unter der neutralen Marke „KIT-Initiative“ Lern-Clubs gebildet. Kinder fahren mit ihren Eltern in der Freizeit zu motivierenden externen Lernorten wie Musikveranstaltungen, Künstlerwerkstätten oder Technik-, Handwerk- und Wissenschaftsmuseen und tauschen Bildungsgutscheine z. B. gegen einen spannenden Technik-Workshop ein. Abgerechnet wird über eine elek­tronische Lern-Club Karte. Viele Kinder und Jugendliche sind inzwischen Mitglied in den KIT-Clubs, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Naturwissenschaften, Technologie, Handwerk und Wirtschaft begeistern. Mit ihrer KIT-Club Karte können die Kinder auch zusätzliche Club Rabatte für weitere Bildungsangebote nutzen. 

Das außerschulische Lernen bekam einen entscheidenden Impuls, als die Landesregierung NRW zwei Unterrichtsstunden über Bildungsgutscheine vom staatlichen Bildungssystem in das Lernen an externen Lernorten, vorrangig mit Künstlern, verlagerte. So entstand das heute florierende Bildungsnetzwerk zum außerschulischen Lernen, in der Kreativität in jeder Hinsicht zum zentralen Bildungsthema wurde. So sind z.B. die Verbindungen von Kunst und Handwerk sehr gefragt. Ein Klassiker ist das Bildungsangebot „Wir bauen uns ein Musikinstrument und machen Musik“. In der Ruhrstadt haben sich zusätzlich gut funktionierende Netzwerke von „Werkstätten für Intelligenz und Ästhetik“ entwickelt und etabliert. Seit dem wichtigen Meilenstein „Europäische Kulturhauptstadt 2010“ für das außerschulische Lernen wurde die Bildungswirtschaft in einem Jahrzehnt ein noch bedeutenderer Wirtschaftsfaktor.

Mit dem Projekt „Kultur der Technik, Kultur des Handwerks und Kultur der Wissenschaft“ (www.kultur-der-technik.de) der KIT-Initiative wurde der Kulturbegriff aus Sicht beruflicher Erfahrungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse gestärkt. Impulsgeber waren die Präsentationen der Spitzenleistungen aus Technik, Handwerk und Wissenschaft vor europäischer Öffentlichkeit. Das offizielle Projekt der europäischen Kulturhauptstadt 2010 „Erfindungen und Innovationen als Impulsgeber für das Ruhrgebiet, Deutschland und Europa“ brachte den Durchbruch zu einem nachhaltigen Innovations- und Erfinderforum. Die Projektbegleitende symbolische Übergabe der Kultur an unsere Kinder, war eine gelungene Aktion zur Stärkung der Bildungsbewegung KIT-Initiative. Sie hat zu einer breit getragenen außerschulischen Bildungsbewegung, ähnlich der Sportbewegung, geführt. Es gibt außerschulische Bildungsangebote für alle gesellschaftlichen Altersgruppen und Schichten. In den KIT-Clubs konnten viele Schüler in verschiedenen Lernszenarien ihre Stärken entdecken und solide Berufswahlkompetenz aufbauen. Wir sprechen heute wieder vermehrt vom „Beruf als Berufung“.

Die Kinder bemühen sich um die Kleinstzertifikate der KIT-Initiative (Holzwurm, Elektroblitz, Farbklecks, Solarfux, kleiner Mathematikus, Schneider Wibbel, Mausführerschein usw.), denn mehrere Kleinstzertifikate werden mit fortschreitendem Alter zu einem höherwertigen Zertifikat zusammengefasst. Unter den Kindern ist eine Sammelleidenschaft für die KIT-Zertifikate entstanden, um später als Jugendliche eine gute Berufswahlkompetenz nachweisen zu können. Es ist fast zu einem Muss geworden, auch das Technik-, Handwerk und Wissenschafts-Abzeichen zu erlangen (ähnlich dem Sportabzeichen). Eltern nutzen die kompetente individuelle Beratung und den Service der KIT-Clubs zur beruflichen Vorbereitung und Weiterentwicklung ihrer Kinder. Die Clubs der bundesweiten KIT- Initiative bieten heute Orientierung für Kind und Familie. 

Kinder und Jugendliche wetteifern in den KIT-Clubs ihrer Schule und nehmen an Nachbarschafts- Stadt- oder Regionalmeisterschaften teil. So hat sich die Anzahl der Teilnehmer an dem Wettbewerb „Jugend-forscht“ aufgrund einer besseren Breitenförderung und der Teilnahme von KIT-Club Kindern vervielfacht. Talente werden von Firmen schon in den Schulen und KIT-Clubs umworben. 

Jugendliche der Klasse 10 arbeiten z.B. in Modelleisenbahn Vereinen (Kooperationen mit KIT-Initiativen), um eins der begehrten vorberuflichen Zertifikate in Modellbau, Digitaltechnik oder Steuerungstechnik zu bekommen. Die Nachfrage ist groß, da mit solchen Zertifikaten die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erfolgreicher ist. Jugendliche der Sekundarstufe II nutzen Qualifizierungsangebote der KIT-Initiativen, um Jugendbegleiter in den o. a. Disziplinen zu werden. Offene Ganztagsschulen, Einkaufszentren und Baumärkte suchen ständig bezahlte Jugendbegleiter für ihre Kinder- und Jugendarbeit. Einkaufszentren und Baumärkte bieten z.B. ganze Nachmittage bildungsorientierte Kinder- und Jugendarbeit an. Das hat auch den Vorteil, dass Eltern während der sinnvollen Tätigkeit ihrer Kinder in Ruhe einkaufen können. Jugendliche jobben nicht mehr so gern irgendwo, sondern suchen sich als ausgebildete Junior-Jugendbegleiter sinnstiftende und berufsvorbereitende Jobs. 

Familien, Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden, Vereine und Firmen haben sich mit ihren KIT-Clubs zu kommunalen KIT-Initiativen zusammengeschlossen, um ihre Kräfte zu bündeln. KIT-Initiativen betreuen die Clubs mit professionellem Service und nehmen an Stadt-, Ruhrstadt-, Landes- und Bundesmeisterschaften teil. Einige kommunale KIT-Initiativen betreiben gut funktionierende, arbeitsteilig wirkende Technik-, Handwerk- oder Wissenschafts- Kompetenzzentren. Viele Existenzgründungen junger Menschen sind aus diesen Zentren hervorgegangen. 

Kompetente Personen oder namhafte Einrichtungen formulieren als „Ruhrstadt-, Landes- oder Bundestrainer“ Bildungsstandards und beschreiben die Qualität in der KIT-Initiative. Besonders kompetente und engagierte Menschen sind zu „Botschaftern“ der Bildungsbewegung KIT-Initiative geworden. Einige von ihnen wurden zu (beruflichen) Vorbildern für unsere Kinder und Jugendlichen. Kinder und Jugendlichen eifern ihren Technik-, Handwerk- oder Wissenschafts- Idolen nach.

Es gibt in der Ruhrstadt viele private KIT-Clubs, da seinerzeit pensionierte Handwerker, Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler solche KIT-Clubs zur Freizeitgestaltung ins Leben gerufen haben. Vieles läuft in Analogie zur immer noch erfolgreichen Sportbewegung. Leistungssportler, die den Sport zur Selbstbestätigung nutzen, sind meist nicht älter als 35 Jahre. Aufgrund der mit dem Alter kumulierenden handwerklicher Erfahrungen und des Wissens nutzen einige ältere Menschen die „Leistungs-Technik, Handwerk oder Naturwissenschaft“ zur Selbstbestätigung. Gerade die pensionierten Handwerker, Techniker und Ingenieure werden heute „Deutsche Meister“ in den Technik-Wettbewerben. 

KIT- Clubs haben sich als gefragte Ergänzung zum staatlichen Bildungssystem für ein ganztägiges- und lebensbegleitendes Lernen etabliert. Ältere Teilnehmer der Technik- Freizeitangebote engagieren sich immer mehr in der Kinder- und Jugendarbeit. Mit ihrem entdeckenden, eigenverantwortlichen Lernen und der Lernfelddidaktik, die Handlungsfelder der Gesellschaft oder Wirtschaft aufgreift und in kindgerechte Lernszenarien wandelt, ist der lange Jahre in den Schulen dominierende Fächer-Taylorismus weitestgehend überwunden. Viele Schulen oder Schulverbände haben ihren eigenen gut funktionierenden KIT-Club.

Kommunale KIT-Initiativen stellen in so genannten „Laborschulen der Lehrerausbildung“ stark nachgefragte Praktika für Lehramtsstudenten zur Verfügung. Interessierte Studentinnen und Studenten üben am Nachmittag das "Lehrer-Tun" und „machen Schule“. Manche innovative Idee ist durch junge Erwachsene in der „Laborschule“ entstanden und dort ausprobiert worden. Immer mehr Jugendliche werden über die Kinder- und Jugendarbeit in den KIT-Clubs zu „berufenen“ Naturwissenschaftlern, Ingenieuren oder Technik-Lehrern an Berufskollegs.

Stark angenommen werden die Technik-Clubs, in denen Jugendliche und Erwachsene gemeinsam neue Produkte entwickeln und deren Prototypen bauen. Die Prozesskette „von der Idee bis zur Vermarktung“, praktisch durchlebt, ist ein beliebtes und anerkanntes Bildungsthema innerhalb und außerhalb von Schulen geworden. Das didaktische KIT Leitprojekt „erfinden lernen und Existenzen gründen“ hat sich zum Standard entwickelt. Einzelne KIT-Clubs sind durch ihre wiederholten Patentanmeldungen bekannt geworden. 

Inzwischen sind in der Ruhrstadt mehrere „Jugend-Technik-Akademien“ entstanden. Viele erfolgreiche Manager und Ingenieure haben ihre Talente in KIT-Clubs entdeckt und entfalten können. Siege in Ruhrstadt-, Landes- oder Deutschen Meisterschaften sind für einige besondere Sprungbretter in den Beruf gewesen.

Die Ruhrstadt war die erste Region, in der „Innovationshäuser“ gegründet wurden. Erfolgreiche Praktiker und Didaktiker der Naturwissenschaften, der Technik, des Handwerks, der Wirtschaft und des Patentwesens arbeiten mit besonders interessierten Jugendlichen in Trainingszentren an realistischen Projekten. Motivation und gute Ergebnisse werden mit vorbewerteten, aber noch nicht vermarkteten Patentanmeldungen als Lernträger geschaffen. Jugendliche erwerben in einer Mehrfachqualifikation das Abitur, eine berufliche Ausbildung und einen Abschluss zum Jung-Existenzgründer und Jung-Innovator. Abitur und Beruf werden als Doppelqualifikation durch das staatliche Bildungssystem vergeben. Von den vorbewerteten Geschäftsideen (Patente als Lernträger) mündet so manche Übungsfirma nach der Ausbildung in eine echte Existenzgründung. Das Innovationshaus finanziert sich aufgrund der rückfließenden Erlöse und der Firmenpatenschaften zu einem Großteil selbst.

Das 2007 parallel zur Bildungsbewegung ins Leben gerufene Dienstleistungsnetzwerk „Bildung und Mittelstand“ ist heute ein eigener ernst zu nehmender Wirtschaftszweig für Bildungsprodukte und Dienstleistungen im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich. Ähnlich der „Sportindustrie“ schafft der „KIT-Initiativen-Markt“ inzwischen bezahlte Arbeitsplätze.

Im Jahre 2010 holte sich die Ruhrstadt den Entdecker der neuen wissenschaftlichen Theorie „Humatics“ zu einem Modellversuch ins Ruhrgebiet. Innerhalb der Kulturhauptstadt 2010 wurde die erste bewertbare Kompetenzregion in Verbindung mit dem Projekt „Kultur der Technik, Kultur des Handwerks und Kultur der Wissenschaft“ geschaffen (www.kultur-der-technik.de). Die Anwendung der Ergebnisse des Modellversuchs revolutionierte die Arbeitswelt und brachte schließlich einen Durchbruch in der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Ein wichtiges Teilergebnis der Humatics ist die Leistungsbewertung der Menschen durch objektivere, individuelle „Wissensprofile“ (Leistungsfunktionen). Wissen wurde am Markt operabel. Die herkömmlichen Noten in der schulischen Ausbildung verlieren inzwischen an Bedeutung. Die KIT-Initiativen formulieren ihre Gutachten für die Kinder und Jugendlichen auf der Basis der Humatics. Firmen nutzen schon viele Jahre die Humatics zur gerechteren und aussagekräftigere Bewertung ihrer Mitarbeiter und zur Anwerbung ihrer Auszubildenden und Mitarbeiter.

Die Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt (KIT-Jugend- und Senior-Jugendbegleiter) stärken wesentlich das Verständnis der Generationen untereinander. Der demographische Wandel konnte durch Berücksichtigung des bildungspolitischen Ansatzes der KIT-Initiative sozialverträglich durch Einbinden älterer, erfahrener Menschen genutzt und damit kompensiert werden.

Die 2002 gegründete KIT-Initiative als offene Bildungsbewegung für Naturwissenschaften, Technik, Handwerk und Wirtschaft und als Ergänzung zur staatlichen Bildung zeigte eine sehr positive Wirkung. Deutschland erlebte eine Blütezeit in Technik, Handwerk und Naturwissenschaften mit wichtigen Impulsen für die Gesellschaft und Wirtschaft. Erfolgreich war die systematische Ergänzung der staatlichen Bildung durch offene Nachmittagsangebote (ganztägiges Lernen). Vielfältige Elemente in den KIT-Clubs stärken deutlich die Motivation der Beteiligten. Engagierte und gleich gesinnte Menschen haben so zu einem gemeinsamen Freizeitlernen gefunden und ermöglichen vielen Menschen Lebensteilhabe durch Lebensteilnahme. Da der Staat sich inhaltlich und organisatorisch zurück hält und nur Arbeitsmöglichkeiten unterstützt, konnten sich neue motivierende unbürokratische Strukturen entwickeln. 

 

Und was ist heute?
Einige der visionär formulierten Aspekte sind bereits in Prototypen umgesetzt oder sind auf dem Weg de Umsetzug. Ein gutes Beispiel ist das Schöppinger Modell de KIT-Initiative. Den Stand der Dinge von Mai 20011 lesen Sie hier: Wir sind in der KIT-Initiative Deutschland sehr froh, dass es in Schöppingen mehrere Pioniere gibt, die die Ideen der KIT-Initiative in der Vernetzung beispielhaft umsetzen. Wie immer, fängt alles klein an. Die KIT-Initiative stellte das gesellschaftliche Engagement von Johanna Schacht und Dieter Strauß aus Schöppingen auf der KIT Internetseite vor. Johanna und Dieter wurden so beitragsfreie KIT-Partner, die etwas in die Gesellschaft einbringen. Alle KIT-Partner der Gemeinde Schöppingen wurden zum Projekt KIT-Initiative Schöppingen zusammengefasst, in der Johanna Schacht erste Ansprechpartnerin war. Da Johanna inzwischen in eine andere Stadt umgezogen ist, steht heute Gottfried Wolf als Ansprechpartner zur Verfügung..

Jeder Schöppinger KIT-Partner ist mit eigenen Projekten engagiert. Einige Schöppinger KITPartner haben sich durch KIT erst kennengelernt und durch Vernetzung der eigenen Projekte neue gemeinsame Projekte geschaffen. Ein herausragendes Beispiel ist die KochKommunikationsMaschine (KKM). Schneeballartig stellten einzelne Schöppinger KIT-Partner weitere engagierte Schöppinger Bürger der KIT-Initiative vor. Der Gründer der KIT-Initiative wurde schon mehrfach von verschiedenen Schöppinger Bürgern angesprochen und zu Schöppinger Festen, Firmenbesichtigungen und zu Künstlern eingeladen, zuletzt in das Schöppinger Künstlerdorf. Ein besonders kompetenter Partner, der möglicherweise die Kreativität in der KIT-Initiative Schöppingen stärken kann.

Schöppinger KIT-Partner entwickeln inzwischen den Ehrgeiz für die KIT-Initiative Deutschland ein Schöppinger Modell zu entwickeln, dass die KIT Idee, beschrieben in der Vision 2020, exemplarisch zeigen soll. Schöppinger KIT-Partner beraten inzwischen die KITInitiative Deutschland. Der Schöppinger Franz-Josef Schulze Pröbsting ist inzwischen als Schatzmeister und Schriftführer in den KIT Bundesvorstand berufen worden. Schöppinger Bürger vermittelten Kontakte zur KIT-Initiative Deutschland, so z.B. zur Bezirksregierung Münster und Handwerkskammer Münster.

Die KIT-Initiative Deutschland hat das Schöppinger Projekt KochKommunikationsMaschine (KKM) in das Leitprojekt "Erfinden lernen und Existenzen gründen" gehoben. Durch das Projekt "Erfindungen und Innovationen als Impulsgeber für das Ruhrgebiet, Deutschland und Europa", innerhalb der europäischen Kulturhauptstadt 2010, wurde Schöppingen durch die KKM in Deutschland, Europa und der Welt zusätzlich bekannt.

Schöppinger Bürger beteiligen sich an der Übersetzung eines Erfinderhandbuchs für Lehrer, das in einem KIT Europaprojekt vom Serbischen ins Deutsche übersetzt wird. Autor ist Prof. Mladen Karic, der mit dem NiBB Innovationspreis 2010 ausgezeichnet wurde.

Als aktiver Teilnehmer am ersten europäischen Innovations- und Erfinderforum 2010 in Essen und am Jugenderfindertag 2010 ebenfalls in Essen hatten Schöppinger KIT-Partner mit Engagement zum Gelingen der großen Veranstaltung beigetragen. Schöppinger Schüler kochten mit der KKM für die europäischen Gäste das Mittagessen. Mit der KKM waren die Schöppinger auch auf dem Jugend-Erfindertag 2010 in Essen. Die Begegnung mit dem KIT-Olympiasieger" Prof. Brandenburg war ein Erlebnis.

Die KKM, u.a. von der Schöppinger Bürgerstiftung gefördert, wurde im Rahmen des KIT Leitprojektes "Erfinden lernen und Existenzen gründen" durch KIT und dem Deutschen Erfinderverband zur internationalen Erfindermesse in Nürnberg eingeladen. Stolz kam die Schöppinger KIT-Initiative mit einer Broncemedallie für die KKM von der Erfindermesse zurück.

KIT-Partner Dieter Strauß hat neben der KKM das Projekt "Mobile Gärten" in die KITInitiative Schöppingen eingebracht.

Der Handwerker, Künstler und Erfinder Dieter Strauß aus Schöppingen wird 2011 mit dem KIT-Medienpreis ausgezeichnet und Schöppinger KIT-Partner Gottfried Wolf ist in die Vorbilderriege der KIT-Initiative Deutschland aufgenommen worden.

Die KIT-Initiative Deutschland würde gerne im Technikverein (Projekt) KIT-Initiative Schöppingen einen Trainingsstandort unterstützen, in dem auch Auszubildende und Pensionäre der Schöppinger Firmen die eigene Firma Kindern und Jugendlichen vorstellen. Die Auszubildenden wären dann in Ihrer Freizeit, angeleitet von Senior-Technik- Trainern, projektbezogen KIT Übungsleiter, so wie Sportübungsleiter im Sportverein. Schließlich könnte für Schöppinger Firmen eine Technik-Jugendmannschaft entstehen, so wie Fußballvereine ja auch ihre Jugendmannschaften haben, in denen Fußballprofis vorbereitet werden. Technik-Übungsleiter könnten in den Kindergärten und der Grundschule die KIT Kleinzertifikate Holzwurm, Elektroblitz, Farbklecks, Schneider Wibbel usw. vermitteln, so wie das Seepferdchen im Sport vermittelt wird.

Wir freuen uns, dass erste Schöppinger Gespräche zu den Themen begonnen haben und inzwischen eine Trainingswerkstatt im Ortskern angemietet wurde. Dem Schöppinger Sponsor sei besonders gedankt. Ein Prototyp in Schöppingen ist der KIT-Club Familie Wolf, in dem Großvater Gottfried Wolf seinem Enkelkind und weiteren Nachbarschaftskindern Technikbegeisterung vermittelt. Es ist wunderbar, dass inzwischen auch pensionierte Berufskolleglehrer zu KIT-Partnern werden. Dies freut den Schulleiter am Berufskolleg und KIT Gründer Hans-Georg Torkel besonders.

In 2011 hat die KIT-Initiative und der "Förderverein Kultur & Schlösser" Gespräche zum Kooperationsprojekt "Externe Lernorte Schlösser und Burgen" begonnen. Mit der KKM und engagierten Schöppinger KIT-Partnern wird es in den Sommerferien 2011 eine Sommerwanderung von Burg zu Burg bis zur Iburg in Bad Iburg mit Schülern der Schöppinger Verbundschule geben. Die KIT-Kulturreise ist Lernträger für gemeinsames Lernen von Jung und Alt. Selbst Die Gründer der KIT-Initiative Anita und Hans-Georg Torkel beteiligen sich am Projekt. Übrigens, beide engagieren sich schon seit 36 Jahren in der Kinder-,Jugend- und Familienfreizeitbetreuung des Diakonischen Werkes Steinfurt.

Auf der Station Schloss Iburg, der Geburtsstätte der ersten Königin in Preußen Sophie Charlotte (1668-1705), wird die KIT-Initiative das Thema Frauenpower einbringen. Unter Berücksichtigung der historischen Frauenpower von Sophie Charlotte kommt Mädchen- und Frauenpower von heute auf der Iburg zusammen, um den 1. Europäischen Innovations- und Erfinderinnenkongress in Bosnien-Herzegovina vorzubereiten. Deutschland ist Mitinitiator. Die KIT-Initiative organisiert das Projekt in Deutschland. Und wieder wird Schöppingen in Deutschland und Europa eine Rolle spielen. Inzwischen ist vom KIT Vorstand die KITInitiative Schöppingen zur Euregio Antragstellung autorisiert worden. Besonderer Dank an KIT-Partner Franz-Josef Schulze Pröbsting für die Kontakte zum Förderkreis Kultur & Schlösser e.V..

KIT vernetzt Bildung und Innovationen. Die KIT-Initiative unterstützt Schöppinger Erfinder wie KIT-Partner Gottfried Wolf. Einige Öffentlichkeits- und Medienautritte sind schon möglich geworden. Medienvertreter pilgern inzwischen nach Schöppingen, um Erfinder und kreative Menschen zu befragen. Aus dem KIT Netzwerk (Deutscher Erfinderverband, Europäischer Erfinderverband, Netz innovativer Bürger usw.) kann KIT durch interessante Schöppinger Projekte Innovationen nach Schöppingen holen. Bei so viel Schöppinger Engagement wäre die KIT-Initiative Deutschland bereit, mittelfristig eine KIT-Akademie in Schöppingen entstehen zu lassen. Hier gäbe es ideelle Unterstützung über den Deutschen und europäischen Erfinderverband. Schöppinger KIT-Partner haben inzwischen durch Vermittlung von KIT gute Kontakte zu den Organisationen.

Engagierte Grüße
Ihr KIT Team