Schöppinger Modell der KIT-Initiative

KIT-Initiative Schöppingen
ein Modell für die KIT-Initiative Deutschland

Wir sind in der KIT-Initiative Deutschland sehr froh, dass es in Schöppingen mehrere Pioniere gibt, die die Ideen der KIT-Initiative in der Vernetzung beispielhaft umsetzen.

Wie immer, fängt alles klein an. Die KIT-Initiative stellte das gesellschaftliche Engagement von Johanna Schacht und Dieter Strauß aus Schöppingen auf der KIT Internetseite vor. Johanna und Dieter wurden so beitragsfreie KIT-Partner, die etwas in die Gesellschaft einbringen. Alle KIT-Partner der Gemeinde Schöppingen wurden zum Projekt KIT-Initiative Schöppingen zusammengefasst, in der Johanna Schacht erste Ansprechpartnerin war. Da Johanna  inzwischen in eine andere Stadt umgezogen ist, steht heute Gottfried Wolf als Ansprechpartner zur Verfügung..

Jeder Schöppinger KIT-Partner ist mit eigenen Projekten engagiert. Einige Schöppinger KIT-Partner haben sich durch KIT erst kennengelernt und durch Vernetzung der eigenen Projekte neue gemeinsame Projekte geschaffen. Ein herausragendes Beispiel ist die KochKommunikationsMaschine (KKM). 
Schneeballartig stellten einzelne Schöppinger KIT-Partner weitere engagierte Schöppinger Bürger der KIT-Initiative vor. Der Gründer der KIT-Initiative wurde schon mehrfach von verschiedenen Schöppinger Bürgern angesprochen und zu Schöppinger Festen, Firmenbesichtigungen und zu Künstlern eingeladen, zuletzt in das Schöppinger Künstlerdorf. Ein besonders kompetenter Partner, der möglicherweise die Kreativität in der KIT-Initiative Schöppingen stärken kann.

Schöppinger KIT-Partner entwickeln inzwischen den Ehrgeiz für die KIT-Initiative Deutschland ein Schöppinger Modell zu entwickeln, dass die KIT Idee, beschrieben in der Vision 2020, exemplarisch zeigen soll. Schöppinger KIT-Partner beraten inzwischen die KIT-Initiative Deutschland. Der Schöppinger Franz-Josef Schulze Pröbsting ist inzwischen als Schatzmeister und Schriftführer in den KIT Bundesvorstand berufen worden. Schöppinger Bürger vermittelten Kontakte zur KIT-Initiative Deutschland, so z.B. zur Bezirksregierung Münster und Handwerkskammer Münster.

Die KIT-Initiative Deutschland hat das Schöppinger Projekt KochKommunikationsMaschine (KKM) in das Leitprojekt "Erfinden lernen und Existenzen gründen" gehoben. 
Durch das Projekt "Erfindungen und Innovationen als Impulsgeber für das Ruhrgebiet, Deutschland und Europa", innerhalb der europäischen Kulturhauptstadt 2010, wurde Schöppingen durch die KKM in Deutschland, Europa und der Welt zusätzlich bekannt. Schöppinger Bürger beteiligen sich an der Übersetzung eines Erfinderhandbuchs für Lehrer, das in einem KIT Europaprojekt vom Serbischen ins Deutsche übersetzt wird. Autor ist Prof. Mladen Karic, der mit dem NiBB Innovationspreis 2010 ausgezeichnet wurde.

Als aktiver Teilnehmer am ersten europäischen Innovations- und Erfinderforum 2010 in Essen und am Jugenderfindertag 2010 ebenfalls in Essen hatten Schöppinger KIT-Partner mit Engagement zum Gelingen der großen Veranstaltung beigetragen. Schöppinger Schüler kochten mit der KKM für die europäischen Gäste das Mittagessen. Mit der KKM waren die Schöppinger auch auf dem Jugend-Erfindertag 2010 in Essen. Die Begegnung mit dem 2KIT-Olympiasieger" Prof. Brandenburg war ein Erlebnis.

Die KKM, u.a. von der Schöppinger Bürgerstiftung gefördert, wurde im Rahmen des KIT Leitprojektes "Erfinden lernen und Existenzen gründen" durch KIT und dem Deutschen Erfinderverband zur internationalen Erfindermesse in Nürnberg eingeladen. Stolz kam die Schöppinger KIT-Initiative mit einer Broncemedallie für die KKM von der Erfindermesse zurück.

KIT-Partner Dieter Strauß hat neben der KKM das Projekt "Mobile Gärten" in die KIT-Initiative Schöppingen eingebracht.

Der Handwerker, Künstler und Erfinder Dieter Strauß aus Schöppingen wird 2011 mit dem KIT-Medienpreis ausgezeichnet und Schöppinger KIT-Partner Gottfried Wolf ist in die Vorbilderriege der KIT-Initiative Deutschland aufgenommen worden.

Die KIT-Initiative Deutschland würde gerne im Technikverein (Projekt) KIT-Initiative Schöppingen einen Trainingsstandort unterstützen, in dem auch Auszubildende und Pensionäre der Schöppinger Firmen die eigene Firma Kindern und Jugendlichen vorstellen. Die Auszubildenden wären dann in Ihrer Freizeit, angeleitet von Senior-Technik- Trainern, projektbezogen KIT Übungsleiter, so wie Sportübungsleiter im Sportverein. Schließlich könnte für Schöppinger Firmen eine Technik-Jugendmannschaft entstehen, so wie Fußballvereine ja auch ihre Jugendmannschaften haben, in denen Fußballprofis vorbereitet werden. 
Technik-Übungsleiter könnten in den Kindergärten und der Grundschule die KIT Kleinstzertifikate Holzwurm, Elektroblitz, Farbklecks, Schneider Wibbel usw. vermitteln, so wie das Seepferdchen im Sport vermittelt wird.

Wir freuen uns, dass erste Schöppinger Gespräche zu den Themen begonnen haben und inzwischen eine Trainingswerkstatt im Ortskern angemietet wurde. Dem Schöppinger Sponsor sei besonders gedankt. Ein Prototyp in Schöppingen ist der KIT-Club Familie Wolf, in dem Großvater Gottfried Wolf seinem Enkelkind und weiteren Nachbarschaftskindern Technikbegeisterung vermittelt. Es ist wunderbar, dass inzwischen auch pensionierte Berufskolleglehrer zu KIT-Partnern werden. Dies freut den Schulleiter am Berufskolleg und KIT Gründer Hans-Georg Torkel besonders.

In 2011 hat die KIT-Initiative und der "Förderverein Kultur & Schlösser" Gespräche zum Kooperationsprojekt "Externe Lernorte Schlösser und Burgen" begonnen. Mit der KKM und engagierten Schöppinger KIT-Partnern wird es in den Sommerferien 2011 eine Sommerwanderung von Burg zu Burg bis zur Iburg in Bad Iburg mit Schülern der Schöppinger Verbundschule geben. Die KIT-Kulturreise ist Lernträger für gemeinsames Lernen von Jung und Alt. Selbst Die Gründer der KIT-Initiative Anita und Hans-Georg Torkel beteiligen sich am Projekt. Übrigens, beide engagieren sich schon seit 36 Jahren in der Kinder-, Jugend- und Familienfreizeitbetreuung des Diakonischen Werkes Steinfurt.

Auf der Station Schloss Iburg, der Geburtsstätte der ersten Königin in Preußen Sophie Charlotte (1668-1705), wird die KIT-Initiative das Thema Frauenpower einbringen. Unter Berücksichtigung der historischen Frauenpower von Sophie Charlotte kommt Mädchen- und Frauenpower von heute auf der Iburg zusammen, um den 1. Europäischen Innovations- und Erfinderinnenkongress in Bosnien-Herzegovina vorzubereiten. Deutschland ist Mitinitiator. Die KIT-Initiative organisiert das Projekt in Deutschland. Und wieder wird Schöppingen in Deutschland und Europa eine Rolle spielen. Die KKM und die Eckuhr von Gottfried Wolf beteiligen sich am Ideenpark2012 von ThyssenKrupp.und nehmen auch am Wettbewerb Ideenmacher 2012 teil.

KIT vernetzt Bildung und Innovationen. Die KIT-Initiative unterstützt Schöppinger Erfinder wie KIT-Partner Gottfried Wolf. Einige Öffentlichkeits- und Medienautritte sind schon möglich geworden. Medienvertreter gehen inzwischen nach Schöppingen, um Erfinder und kreative Menschen zu befragen. Aus dem KIT Netzwerk (Deutscher Erfinderverband, Europäischer Erfinderverband, Netz innovativer Bürger usw.) kann KIT durch interessante Schöppinger Projekte Innovationen nach Schöppingen holen. Bei so viel Schöppinger Engagement wäre die KIT-Initiative Deutschland bereit, mittelfristig eine KIT-Akademie in Schöppingen entstehen zu lassen. Hier gäbe es ideelle Unterstützung über den Deutschen und europäischen Erfinderverband. Schöppinger KIT-Partner haben inzwischen durch Vermittlung von KIT gute Kontakte zu den genannten Organisationen.

Engagierte Grüße
Ihr KIT Team